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„Helau im Lichtenbergbau“ übertrifft alles bisher Dagewesene

Zirka 150 Narren aus dem Katholischen Hof und Umgebung zogen am 18.02.17 in das neue Pfarrzentrum Bernhard Lichtenberg an der St.-Konrads-Kirche und füllten das Pfarrzentrum bis auf den letzten Platz. Hier erwartete sie zur Stärkung für den Abend ein reichhaltiges Buffet, das von den vielen ehrenamtlichen Helfern zusammengetragen worden war. Für die Getränke sorgte einmal mehr die Jugend, die an ihrer Bar eine vielfältige Auswahl zusammengestellt hatte. Für die musikalische Umrahmung sorgte dieses Jahr das „Duo Fugmann“. Die Stimmung der herbeigeeilten Narren war von Anfang an bestens – war ja klar, die Programmpunkte die hier Jahr für Jahr geboten werden, ziehen mittlerweile den halben Landkreis Hof in den Bann. Los ging es mit einer Eröffnungstanzrunde mit dem „ Duo Fugmann“, das die Narren sofort in Höchststimmung versetzte: Die Tanzfläche war sofort belegt. Als das Buffet buchstäblich leergefegt war, wurde mit dem offiziellen Programm begonnen. Und da hatte die zukünftige Pfarrei Bernhard Lichtenberg einiges zu bieten: 

Als Erstes stimmte Matthias Ringholz, der durch das Programm des Abends führte, den neuen Schlachtruf „Lichtenberg Helau“ mit den herbeigeeilten Narren an, der den Saal erbeben ließ. Danach gab Bernhard Wagner Tiefsinniges zur Fusion von St. Marien und St. Konrad zum Besten. Anschließend sagte sich ein weiterer Höhepunkt an: Die „Piuslerchen“ unterbrachen ihre Europatournee und gastierten mit einem alten und neuem Lied auf unserem Pfarrfasching. Der tosende Applaus war rekordverdächtig. Ich denke, dass diese Ohrwürmer, die mittlerweile jeder katholische Hofer auswendig kann, es locker in die Charts schaffen können. Auch noch weitere hochrangige Gäste hatten sich angesagt: Der heilige Bruder Konrad und sogar Könige hielten bei uns Einzug. Der Bruder Konrad alias Karlheinz Engel richtete lustige und mahnende Worte an die Narrenschar. Ein 3-faches „Lichtenberg Helau“ war ihm sicher. Die 2 Könige, die niemand anderes waren als unsere beiden Pfarrer, brachten mit ihrem Vortrag den Saal zum Kochen. Sie meinten, dass doch die St.-Konrads-Kirche als Ausweichsitz für den Bischof in Frage käme, nachdem der Erzbischof eh so oft in Hof wäre. Unter anderem entpuppten sich die beiden Könige (für ihren Stand) als fränkische Biertrinker. Zwischendurch kam noch ein Schulkind zu Wort, das die ungewöhnlichen Schreibweisen der heutigen Aufsätze beklagte. Es las einen seiner Aufsätze vor, der jedes Zwerchfell erschüttern ließ. Hinter diesem Schulkind verbarg sich niemand anderes als Sonja Ranki aus Zedtwitz. Es ging Schlag auf Schlag: Kaum war die nächste Tanzrunde beendet, rief es Markus Reinisch und Katharina Fichtner auf den Plan: Sie trugen eine Geschichte über ein Paar, das rein zufällig Konrad und Mariechen hieß, vor. Jedes Mal wenn Konrad oder Mariechen ertönte, musste der jeweilige Gemeindeteil die Sprecher lautstark unterstützen. Mit einem Sketch von Karlheinz Engel und Anita Wied-Thiersch, einer offiziellen Maskenprämierung und einer tollen Polonaise war das offizielle Programm schließlich beendet. Das „Duo Fugmann“ spielte noch stimmungsvolle Faschingshits und fetzigen Rock and Roll bis in die frühen Morgenstunden des Sonntags.

Alle gingen mit einem „des woohr fei schee“ oder „einfach stark“ nach Hause und hatten das Gefühl: Jetzt gehören wir zusammen!

Datum: 20.02.2017
Matthias Ringholz