Aktuelles | Gottesdienste | Wir über uns | Was tun wenn | Gemeindeleben | Kirchenmusik | Kirchen
Boxbild
  Druckversion   Seite versenden

Kirchenmusik

 

Publikationen: Bücher und Tonträger

Die unten aufgeführten Artikel sind erhältlich über das Pfarrbüro oder den Förderverein der Kirchenmusik St. Marien Hof.

 

Bücher 

 
Ludger Stühlmeyer: Curia sonans. Die Musikgeschichte der Stadt Hof. Eine Studie zur Kultur Oberfrankens. Von der Gründung des Bistums Bamberg bis zur Gegenwart. 

Bayerische Verlagsanstalt, Heinrichs-Verlag, Bamberg 2010, ISBN 978-3-89889-155-4.  (30,- Euro)                                                                                                                                                                                 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dass Hof eine lebendige Stadt ist, wird besonders am Beispiel der Musikgeschichte deutlich. Schon im 13. Jahrhundert gab es einen fest angestellten Türmer und die Stadtmusiker erhielten nicht nur unbefristete Arbeitsverträge, sie wurden auch besser besoldet als ihre Kollegen in anderen Städten. Die Tradition musikalisch gestalteter liturgischer Spiele hielt sich in Hof bis in die Reformationszeit. Im Schultheater spielten Schüler und Lehrer biblische Dramen und Theaterstücke humanistischer Prägung. Auf dem Reiseweg zwischen München und Dresden gelegen, gastierten ausgezeichnete Ensembles in der Stadt und belebten die Theaterszene. Hof ist einer der ältesten Orgel-Standorte Bayerns und sein 1586 gegründetes Convivium musicum, in dem auch der Bürgermeister mitspielte, wurde zur Keimzelle der bürgerlichen Musikkultur und Vorbild für andere Städte; denn die musikalischen Kontakte reichen bis heute weit über die Stadt hinaus. Instrumentenbauer und Musiker bildeten ein weites kommunikatives Netzwerk. Werke namhafter Autoren gehörten zum Grundbestand der Bibliotheken, Handschriften aus dem 12. Jahrhundert bezeugen die innovative Musikpraxis in Klöstern und Kirchen. Auf der Grundlage neu entdeckter Quellen wird in diesem Buch anschaulich dargestellt, dass Musik die Geschichte Hofs über viele Jahrhunderte hinweg als Leitmotiv durchzieht und das kulturelle Leben ebenso befruchtete, wie es das wirtschaftliche Leben bereicherte.

 

Lea Stühlmeyer: Johanna, Bene und die Rätsel des Bamberger Doms. Verlag DeBehr, Radeberg 2012. ISBN 978-3-9417-75890-2.  (9,95 Euro)

Die 4b macht einen Ausflug zum Dommuseum in Bamberg, der Dom wird nämlich dieses Jahr 1000 Jahre alt. Eigentlich hat sich Johanna darauf gefreut, aber sie muss den Museums-Rundgang mit Benedikt machen. Deshalb ist sie schon ziemlich sauer auf Frau Aumann, ihre Lehrerin. Schließlich hat Bene ihr auf dem Jahrmarkt letztes Jahr ein rohes Ei in die Jackentasche gesteckt, außerdem klaut er ihr in der Pause immer die Handschuhe - und das ist ja nicht sehr nett! Kaum im Museum angekommen, beginnt für die beiden eine spannende Zeitreise ins Jahr 1020, als Johanna den Sternenmantel berührt. In drei Abenteuern lösen Johanna und Bene die Rätsel des Bamberger Doms, lernen viel über dessen Geschichte - aber irgendwie müssen die beiden ja auch wieder ins 21. Jahrhundert zurück. In dieser Zeitreisegeschichte für Kinder von 6-12 Jahren erfährt der Lesende viel Wissenswerte über die Geschichte des Bamberger Doms und historischer Persönlichkeiten wie Hildegard von Bingen und Heinrich II. Ebenso enthalten ist ein neues Lied von Barbara und Ludger Stühlmeyer zu den Bamberger Bistumspatronen Heinrich und Kunigunde. Die Illustrationen zu diesem Buch schuf die Künstlerin Myriam Dostal.

 

Barbara Stühlmeyer, Ludger Stühlmeyer: Bernhard Lichtenberg. Ich werde meinem Gewissen folgen. Mit Beiträgen von Joachim Kardinal Meisner, Erzbischof Ludwig Schick und EGR Edmund Kräck. ToposTaschenbuch Band 835, Butzon & Bercker, Kevelaer 2013. ISBN 978-3-8367-0835-7. (9,95 Euro)

Am 5. November  1943 starb der Berliner Dompropst Bernhard Lichtenberg 67-jährig in Hof/Oberfranken auf dem Transport in das KZ Dachau - mehrfach war er öffentlich für politisch Verfolgte, die Juden sowie unheilbar Kranke und Behinderte eingetreten. 1996 wurde er von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Diese Biografie zeichnet auf der Basis der neuesten Forschungen den Lebensweg eines mutigen Christen nach, dem der Glaube Antrieb für sein gesellschaftliches Engagement war. Neben zahlreichen Abbildungen enthält das Buch auch Kirchenlieder, die zu ehren des seligen Bernhard Lichtenberg entstanden sind und ein Gottesdienst-Modell von Prälat Alois Albrecht.

 

Tonträger

 

Georg Stanek, Ludger Stühlmeyer: Ein Hofer Königspaar. Die Orgeln in St. Marien und St. Michaelis. Rondeau Production, Leipzig 2012. ROP 6072. (15,- Euro)

Mit der vorliegenden CD werden nicht nur die beiden erhaltenen bedeutenden historischen Orgeln der Stadt Hof vorgestellt. Die Stadtkantoren Georg Stanek und Ludger Stühlmeyer beziehen als starke Äste des musikalischen Baumes auch die anderen musikalischen Zweige der Stadt in ihre klingende Dokumentation mit ein. Neben den beiden Kantoren musizieren auf dieser CD Vertreter der musikkulturellen Institutionen der Stadt, der Hofer Symphoniker, des Theaters und der Musikschulen. Die erklingenden Werke berücksichtigen die von den historischen Instrumenten bevorzugten Tonsprachen und schlagen zugleich einen Bogen von der Barockzeit über die Romantik bis in die Gegenwart. Diese CD versteht sich mit der Präsentation zweier überregional bedeutsamer historischer Instrumente zugleich als ökumenisches Projekt, in dem Stanek und Stühlmeyer klingende Wegzeichen des gemeinsamen christlichen Glaubens setzen.

 

Zene Kruzikaite (Gesang), Jens Wilckens (Violine), Eva Gräbner (Orgel): Zum Engel der letzten Stunde. Jean Paul - Ludger Stühlmeyer.  Balderschwang 2013. (5,- Euro)

Die Aufnahme ist ein Tondokument der Auftragskomposition der Stadt Hof an den Komponisten Ludger Stühlmeyer zum Jean-Paul-Jubiläumsjahr. Textgrundlage der in avantgardistischer Tonsprache verfassten Komposition für Gesang, Violine und Orgel ist das Gedicht des Schriftstellers Jean Paul Friedrich Richter "Zum Engel der letzten Stunde" aus der um 1795 in Hof entstandenen Erzählung "Das Leben des Quintus Fixlein". Die Uraufführung fand im September 2013 in der Stadtpfarrkirche St. Marien im Rahmen der Kulturveranstaltungen der Stadt Hof zum Jubiläumsjahr statt. Die Tonaufzeichnung entstand durch Radio Horeb im November 2013.